Unterwegs für das Klima - Der Landkreis Saarlouis arbeitet an einem E-Mobilitätskonzept

Klimaschutzmanager Ralf Rupp zeigt die Photovoltaikanlage auf dem Schuldach des KBBZ in Saarlouis.
Klimaschutzmanager Ralf Rupp zeigt die Photovoltaikanlage auf dem Schuldach des KBBZ in Saarlouis. - Foto: (c) Landkreis Saarlouis / Yannick Hoen

Der Landkreis Saarlouis will einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und hat deshalb ein umfängliches Programm zur Reduzierung der kreisweiten CO2-Emissionen erarbeitet. Bis 2050 klimaneutral zu sein, ist dabei das erklärte Ziel des eigenen Klimaschutzkonzepts.

 

Ein Schlüsselelement zur Umsetzung dieses Vorhabens ist der Verkehrssektor. Dieser ist zurzeit für 30 Prozent der Treibhausgasemissionen im Landkreis verantwortlich. Die Förderung von Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein, um die Klimabilanz der Region zu verbessern.

 

Aus diesem Grund haben der Landkreis Saarlouis und KVS GmbH beim Bundesverkehrsministerium eine Bewerbung um die Förderung der Entwicklung eines Elektromobilitätskonzepts eingereicht. Nun haben Sie den Zuschlag für eine Zuwendung von insgesamt 114.000 Euro erhalten. Auf Landkreisebene soll die Entwicklung eines Konzeptes zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge gefördert werden, die KVS GmbH untersucht, wie weit eine Umstellung der Busflotte auf emissionsarme Antriebe möglich ist. Durch die Umstellung der KVS-Busflotte auf alternative Antriebskonzepte soll der ÖPNV im Landkreis Saarlouis einen wirkungsvollen und nachhaltigen Beitrag zu mehr Umwelt- und Klimaschutz leisten und dadurch als Vorbild dienen. Die Konzepte werden innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre erarbeitet und anschließend öffentlich bekanntgegeben.

 

Landrat Patrik Lauer wirbt nachdrücklich für die Klimaschutzbemühungen seiner Kreisverwaltung: „Wir haben die Verpflichtung, den Planeten für zukünftige Generationen zu schützen. Genau hier wollen wir Vorreiter sein und mit gutem Beispiel vorangehen. Ein nachhaltiges Verkehrskonzept bringt uns dem Ziel, klimaneutraler Landkreis zu werden, ein gutes Stück näher.“

 

Modernisierungen im Mobilitätssektor sind aber nicht die einzigen Maßnahmen, die der Kreis für mehr Umwelt- und Klimaschutz in Angriff genommen hat. So ist das Thema Energieeffizienz ein äußerst wichtiges Anliegen. Der Landkreis fördert deshalb erneuerbare Energien und arbeitet mit Hochdruck an der Verbesserung der Energieeffizienz kreiseigener Liegenschaften. Als bürgernahe Maßnahme wurde das EnergieEffizienz-Netzwerk ins Leben gerufen, bei dem sich Bürgerinnen und Bürger sowie Betriebe kostenlos und neutral über Energieeffizienzmaßnahmen informieren können.

 

Eng mit den Zielen der verbesserten Energieeffizienz verbunden ist zudem eine kreisweite Umstellung auf klimaschonende alternativen der Energiegewinnung: Hierfür wurden bereits auf 20 Schuldächern Photovoltaikanlagen verbaut, die zu einem umweltfreundlicheren Landkreis beitragen. Zukünftig sollen zusätzliche Anlagen auf geeigneten Dachflächen von kreiseigenen Schulen und Gebäuden einen Beitrag zur klimaschonenden Energiegewinnung leisten. „Photovoltaikanlagen, auch für Privathaushalt sind attraktiver denn je. Mit ihnen kann sich jeder Hauseigentümer langfristig von steigenden Energiekosten unabhängiger machen. So tut man etwas für den Klimaschutz und den entlastet den Geldbeutel“, so Klimaschutzmanager Ralf Rupp.

 

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